Immer noch unterwegs in Zwischenräumen

Immer noch unterwegs in Zwischenräumen

Bei unseren regelmäßigen Treffen mit dem documenta-Team tüfteln wir immer noch gemeinsam an Ideen und Projekten, um die documenta 14, die gar nicht mehr so weit weg ist,  Schülerinnen und Schülern sowie Erwachsenen näher zu bringen, ob es nun in Form von Texten, Videos oder Bildern ist. Etwas näher beisammen sitzen wir an diesem Donnerstag mit dem Frau Leitner und Frau Matloub, um Textideen für die Printausgabe zu entwickeln. Umgeben von Computern, mit vielen Ideen im Kopf, oft mehr, als dass man alles ausarbeiten könnte, entstehen plötzlich viele potenzielle Artikel.

Samstag, 16. April 2011

Internet stellt Printmedien vor Herausforderung

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(17.11.2000 20:33)

Berlin (dpa) - Das Internet stellt die Printmedien nach Ansicht des Verlegers Hubert Burda vor eine historische Herausforderung. «Das alte Geschäftsmodell, nach dem wir Geld bekommen für das, was wir anbieten, ist vorbei», sagte Burda, Präsident des Verbandes der deutschen Zeitschriftenverleger (VDZ), am Donnerstag auf der Jahrestagung der Organisation in Berlin in Anwesenheit von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD).
Für Zeitschriften und Zeitungen stelle sich die Frage, wie sie für ihr kostenloses Online-Angebot in Zukunft Geld bekommen könnten. Vor allem im Anzeigegeschäft sollten sich die Verleger auf neue Geschäftsmodelle einstellen. «So, wie wir es heute machen, geht es nicht», sagte Burda.
Die in Deutschland mittelständisch geprägte Medienwirtschaft habe bei der Schaffung von Arbeitsplätzen die Autoindustrie abgelöst. Bis zum Jahr 2003 werde es in Europa eine Million Arbeitsplätze in der Medien- und Informationsbranche geben, betonte Burda. Die «New Economy» erforderte aber vor allem flexiblere Bestimmungen. Burda forderte die Bundesregierung dazu auf, vor allem «Start-up»- Unternehmen von den Hemmnissen der Bürokratie zu «entfesseln».
Als Erfolg wertete Burda die jüngste Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes gegen ein Werbeverbot für Tabakprodukte. Auch Schröder unterstrich in seiner Rede vor den Verlegern seine Ablehnung von Werbeverboten. Für legale Produkte sollte auch Werbung erlaubt sein. Der Bundeskanzler sagte den Verlegern außerdem eine Beibehaltung des so genannten Tendenzschutzes zu. Danach haben Betriebsräte in Medienunternehmen bei Personalentscheidungen ein eingeschränktes Mitspracherecht.

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